Monster


Papiermonster  (aus Schnipseln gelegt).

In meinem inneren Garten gibt es (wer hätte das gedacht) nicht nur Blumen, sondern auch Monster. Gefährliche, dicke, kleine, zärtliche, traurige, wütende, große, kichernde, leise, strenge, chaotische, müde.  In den versteckten Ecken haben sie ihr Nest. Manche sind Dauergäste, andere kommen nur selten zu Besuch.

So ein Papiermonster ist wie ein Papiertiger: sieht gefährlich aus, tut aber nichts. Das gefällt mir an der schnellen Resteschnipselei, im Handumdrehen entstehen Wesen, die sich ansonsten nur im Dunkeln zeigen. Und Spass macht es auch.

28 Gedanken zu “Monster

  1. das scheint mir ein ziemlich pampiges, dreistes monster zu sein, das ganz schön seine zähne zeigt! da freu ich mich sehr, dass es aus papier ist – und bei bedarf wieder in der schnipselkiste landen kann ;-)!
    ha, ich seh dich freudig solche monsterchen gestalten!
    liebe grüße
    mano

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  2. Wieder mal ganz elegant Wort und Kunst verknüpft. Bin jedes mal begeistert! Die Monster haben wir ja auch alle irgendwo. Die können ganz schön nervig sein!! Aber wenn man weiß wie man sie zum schweigen bringt ist alles gut! So ganz ohne Anstrengung kann ein Garten halt auch nicht gepflegt werden. Ab und an muss man auch Kämpfe führen… Wundervoll!

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    1. Erzähl, wie machst du das mit dem Schweigen? Ich komme mit meinen nur klar, wenn jeder mal zu Wort kommen darf (wie in einer Riesen-WG). Upps, das ist ja ein Bild- so ne Monstergang um den Küchentisch & das mitten im Blumengarten 😉 Jetzt aber an die Arbeit, bevor es ganz wild wird…

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