Monster


Papiermonster  (aus Schnipseln gelegt).

In meinem inneren Garten gibt es (wer hätte das gedacht) nicht nur Blumen, sondern auch Monster. Gefährliche, dicke, kleine, zärtliche, traurige, wütende, große, kichernde, leise, strenge, chaotische, müde.  In den versteckten Ecken haben sie ihr Nest. Manche sind Dauergäste, andere kommen nur selten zu Besuch.

So ein Papiermonster ist wie ein Papiertiger: sieht gefährlich aus, tut aber nichts. Das gefällt mir an der schnellen Resteschnipselei, im Handumdrehen entstehen Wesen, die sich ansonsten nur im Dunkeln zeigen. Und Spass macht es auch.

Sterne pflücken


Vintage-Dose, Papier, Nähseide.

Mit meinem Sternenpflücker verabschiede ich mich in die Weihnachtspause. Habt es gut & warm. Und holt euch gegenseitig ein paar funkelnde Sterne vom Himmel. Danke für euer Dasein, eure Worte & das Teilen von Erfahrungen. Bis 2018. Und nicht vergessen: heute ist Wintersonnenwende & die Tage werden wieder länger.

Landung

Unser erster Wohnzimmer-Flugversuch ist geglückt & trotz erstem Schneefall sind wir gut und sicher gelandet. Der Aufbau unserer Ausstellung war gemütlich bis turbulent, Veronikas Kürbissuppe köstlich, Kuchen & mitgebrachte Kekse üppig, die Gäste zahlreich & wir  ganz schön aufgeregt (und vergaßen prombt die Kamera im Schrank). Die Verwandlung unseres Wohnzimmers hat uns selbst in Staunen versetzt:

Adas Traumfänger, die gemeinsam mit meinen Wortcollagen in der Luft tanzten. Meine Collagen in neuem Rahmengewand. Unser Wohnzimmer zur blauen Stunde.

Tils Installation, leise Flugobjekte aus Holz & Papier, die sich in der warmen Luftbewegung des Ofens drehten.

Veronikas feine Zeichnungen & Collagen, die von Zauberwelten erzählten. Und unsere Gäste begrüssten.

Sabines Holzschnitt-Zoo. Und ihre vielschichtigen, abstrakten Bilder (für unser Sofa wie gemacht).

Die zarten Malereien, die Friedrich u.a.  mit Tee & Rotwein an die Wand „krakelte“ (seine Worte).

Meine Schatzkästchen auf blaugrauem Grund versammelt. Zwei neue Flugversuche.

Und unsere Gäste, die sich aus Dorf & Stadt auf den Weg gemacht haben.

Vielen herzlichen Dank an alle. Und ja, wir machen das bestimmt nochmal.

Flugversuche


handgemachte Papiercollage auf Holz (15 x 15 cm).

Hereinspaziert! Am Samstag , 9. Dezember von 14 bis 19h öffnen wir unser blaugraues Wohnzimmer auf dem  Land (Märkische Schweiz). Wir befeuern den Ofen, kochen Kürbissuppe, backen Kuchen & lassen die Wände Geschichten erzählen. Zu sehen sind:

Papiercollage & Schatzkästchen (papiertänzerin)
Installation (Tilman Stachat)
Zeichnung, Malerei, (Veronika Sabisch)
Holzschnittblätter (Sabine Nier)
Wandmalerei (Friedrich Stachat)
Traumfänger (Ada Stachat)

Wer Lust hat auf Alltagspoesie, Landluft & Plausch am Kaminfeuer ist herzlich eingeladen. Schreibt mir einfach eine Mail an: info@textladen.net, dann schicke euch die Anschrift.

Das ganze Leben


„Das ganze Leben ist in einem Bilderrahmen. Direkt vor uns.“

Gestern war ich im Kino und habe mir MAUDIE angesehen, einen Film über die Lebensgeschichte der kanadischen Künstlerin Maud Lewis. Ein leiser, eindringlich schöner Film über das Anderssein, die Liebe und die Leichtigkeit des Malens.
Sehr sehenswert.

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Herr Winter


Papiercollage auf Karton.

Die Tage werden kälter. Da hilft nur ein warmes Herz (oder eine dicke Jacke).
Bin wieder für ein paar Tage im blauen Land zum intuitiven Malen. Bis bald!

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Blauer Schatz


Eine Eichelhäherfeder. Blau leuchtend, metallisch, mit feinen schwarzen Streifen. Da liegt sie vor mir auf dem Waldboden. Ein blauer Blitz in all dem Grün und Braun. Klein und zart, ganz perfekt. Meine wilde Freude über diesen blauen Schatz, meinen Schatz.
Ich sehe mich in roten Gummistiefeln durch den Wald stapfen. Der Blätterhimmel ist weit und Lichtflecken tanzen auf dem Laub. Es riecht feucht und warm, nach Tannennadeln, ein Kitzeln in meiner Nase. Ich bin ganz allein in dieser stillen Welt. Manchmal fliegt plötzlich ein Vogel auf oder es knackt im Gebüsch. Die Feder so blau wie der Himmel. Ich will auch fliegen.

© papiertänzerin

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