KunstEtagenPankow: Werkschau 2018


Ihr seid herzlich eingeladen zur Werkschau der KunstEtagenPankow am 17./18. November (SA 17.11. 14-20h, SO 18.11. 14-18h). Vielleicht zum letzten Mal öffnen wir unsere Türen in der Pestalozzistr 5-8, 13187 Berlin und zeigen aktuelle Arbeiten aus Malerei, Zeichnung, Skulptur, Druckgrafik, Collage, Illustration, Fotografie, Papierschnitt und Schmuck. Auch viele Gäste sind dabei, u.a. gibt es eine Ausstellungsetage für Pankower Künstler*innen, die kein eigenes Atelier haben.

Aufgrund der prekären Ateliersituation im Bezirk machen wir Wind und veranstalten ein Podiumsgespräch zum Thema RAUMBILDENDE MAßNAHMEN: ATELIERS IN PANKOW ERHALTEN mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Kunst & Kultur. U.a.  kommen Vertreter*innen der Atelierhäuser Prenzlauer Promenade, Australische Botschaft & Milchhof. Martin Schwegmann vom bbk  und der Pankower Bezirksbürgermeister Sören Benn haben auch zugesagt. SA 17.11. 16.30 bis 17.30h (die Ateliers sind währenddessen geschlossen).

In meinem Atelier in der 4. Etage (Raum 425) weht ein ruhigeres Lüftchen. Es erwarten euch neue Collagen, kleine Installationen & Postkarten (einige neue auch im A5-Format). Über euren Besuch freue ich mich sehr, ahoi  & herzlich, Ina.

Blau


Papiercollage, mixed media auf Karton  (Bild ca 10 x 15 cm).

Von Blau kann ich nicht lassen. Auch nicht vom Fliegen. Auf der Werkschau der KunstEtagenPankow am 17./18. November 2018 (SA 14 bis 20h/ SO 14 bis 18h) kannst du dir meine neuesten Arbeiten dazu ansehen. (Extrabeitrag folgt)

Lohnenswert auch die kleine, feine Ausstellung INS LICHT der Künstlerin Ilona Verhoeven im alten Verwalterhaus des Friedhofs St. Marien – St. Nikolai im Prenzlauer Berg, Eingang Prenzlauer Allee 1. Im besonderen Ambiente der unsanierten Räume, zeigt sie Collagen und Fotoarbeiten. Allein der Ort, der von der AG Friedhofsmuseum und den Kulturkapellen durch kulturelle Veranstaltungen neu belebt wird, ist einen Besuch wert. Geöffnet bis 18. November,  DO bis SO 14 bis 17h.

 

Ach so, das mit der Werbung ist von Herzen. Einfach so  & unentgeldlich.

Offenes Atelier


Am nächsten Wochenende 26./27. Mai öffne ich im Rahmen des Kunstfestivals „artspring berlin 2018. Der Stadtbezirk wird Galerie“ die Türen zu meinem neuen Atelier. Am Sa, 14 bis 19h und So, 13 bis 18h zeige ich meine Collagen, Schatzkästen & Postkarten und freue mich über Besuch in der Pestalozzistr. 5-8, 13187 Berlin-Pankow, 4. Etage, Raum 425.  Drückt mir die Daumen, dass der olle Schnupfen, der mich erwischt hat, nicht doller wird, schnief.

Auch meine Nachbar*innen der KunstEtagen Pankow öffnen ihre Kreativräume & zeigen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Skulptur, Papierschnitt, Druckgrafik & Fotografie. Weitere Infos zu artspring findet ihr hier und in der Festivalzeitung (aufgepasst: dort steht noch meine alte Etage & Raumnr.)

Der Spruch „Poetisiert euch.“ ist übrigens vom Verlagshaus Berlin, einem Independent-Verlag für Lyrik und Illustration.

Landung

Unser erster Wohnzimmer-Flugversuch ist geglückt & trotz erstem Schneefall sind wir gut und sicher gelandet. Der Aufbau unserer Ausstellung war gemütlich bis turbulent, Veronikas Kürbissuppe köstlich, Kuchen & mitgebrachte Kekse üppig, die Gäste zahlreich & wir  ganz schön aufgeregt (und vergaßen prombt die Kamera im Schrank). Die Verwandlung unseres Wohnzimmers hat uns selbst in Staunen versetzt:

Adas Traumfänger, die gemeinsam mit meinen Wortcollagen in der Luft tanzten. Meine Collagen in neuem Rahmengewand. Unser Wohnzimmer zur blauen Stunde.

Tils Installation, leise Flugobjekte aus Holz & Papier, die sich in der warmen Luftbewegung des Ofens drehten.

Veronikas feine Zeichnungen & Collagen, die von Zauberwelten erzählten. Und unsere Gäste begrüssten.

Sabines Holzschnitt-Zoo. Und ihre vielschichtigen, abstrakten Bilder (für unser Sofa wie gemacht).

Die zarten Malereien, die Friedrich u.a.  mit Tee & Rotwein an die Wand „krakelte“ (seine Worte).

Meine Schatzkästchen auf blaugrauem Grund versammelt. Zwei neue Flugversuche.

Und unsere Gäste, die sich aus Dorf & Stadt auf den Weg gemacht haben.

Vielen herzlichen Dank an alle. Und ja, wir machen das bestimmt nochmal.

Flugversuche


handgemachte Papiercollage auf Holz (15 x 15 cm).

Hereinspaziert! Am Samstag , 9. Dezember von 14 bis 19h öffnen wir unser blaugraues Wohnzimmer auf dem  Land (Märkische Schweiz). Wir befeuern den Ofen, kochen Kürbissuppe, backen Kuchen & lassen die Wände Geschichten erzählen. Zu sehen sind:

Papiercollage & Schatzkästchen (papiertänzerin)
Installation (Tilman Stachat)
Zeichnung, Malerei, (Veronika Sabisch)
Holzschnittblätter (Sabine Nier)
Wandmalerei (Friedrich Stachat)
Traumfänger (Ada Stachat)

Wer Lust hat auf Alltagspoesie, Landluft & Plausch am Kaminfeuer ist herzlich eingeladen. Schreibt mir einfach eine Mail an: info@textladen.net, dann schicke euch die Anschrift.

Als ich ein Kind war

Als ich ein Kind war, rochen die Sommer nach Gras und See.
Als ich ein Kind war, stolperte ich manchmal über die eigenen Füße.
Als ich ein Kind war, wogen Worte schwer. Als ich ein Kind war,
tanzten Lichter vor meinen Augen, wenn ich einschlief.
Das alte Krankenhausbett quietschte, rot war es und hochbeinig,
so dass ich mich darunter verstecken konnte, in meiner heimlichen Höhle
und mir Geschichten erzählen von Seeräubern und Abenteuern,
und immer war ich die wilde und unbezähmbare Seeräuberbraut.
Als ich ein Kind war, war ich leicht und schnell, mit braungebrannten
Beinen voller Schrammen und Mückenstiche. Als ich ein Kind war,
konnte ich fliegen, am Tag über den Asphalt und nachts über die Baumwipfel.
Als ich ein Kind war, war ich groß und größer, ich war die Königin.

Als ich ein Kind war, war ich allein in meinem roten Bett.
Der Blick auf die Straße war kalt und grau. Als ich ein Kind war,
suchte ich nach der anderen wilden Königin, der mit dem blonden Haar,
die meine Freundin hätte sein können. Und als ich sie endlich fand,
verlor ich sie wieder. Als ich ein Kind war, wollte ich stark sein und keine Heulsuse.
Als ich ein Kind war, kämpfte ich für die Unterdrückten und die Gerechtigkeit.
Meine Krone trug ich immer, auch wenn sie keiner sah. Nur abends im Bett
setzte ich sie ab und hüllte mich in mein Kleinsein.

(Text nach einem Schreibimpuls von Paro Bolam, Atelier für Worte & Farben).

Artspring 2017

Im Rahmen der Artspring 2017 öffne auch ich wieder die Türen zu meinem kleinen, wilden Atelier im Haus der KunstEtagenPankow. Leider nur am Sonntag (weil mein Großer am Samstag Wunsch- und Segensfeier hat)  & etwas improvisiert (weil ich in Frankreich herum gestromert bin & und nun lahmgelegt durch Halskratzschnupfinfekt) Wem das alles nichts macht, ist herzlich eingeladen, mich in der 3. Etage in Raum 320 (Ina Stachat) zu besuchen.  Ich freu mich! Und natürlich gibt es viele weitere offene Ateliers & ein kleines Programm.

Zeitgleich findet um die Ecke das Kunstfest Pankow im Schlosspark Schönhausen statt. Wer also Lust & Zeit mitbringt, kann beides wunderbar miteinander verbinden.

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kleine Auszeit


So stell ich mir das vor mit der Auszeit.
Und habe gerade doch nur ein Ziel:
endlich den Koffer schließen.
Bis Mitte Juni pausiert die papiertänzerin.
Bis bald!

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