Federkleid


Handgemachte Papiercollage (gerahmt).

Mein Federkleid sieht man nicht. Vor der Welt verborgen wächst es in meinem Inneren. Zart, weich und ganz lebendig. Es fühlt sich an wie das pochende Herz eines Vogels. Nur manchmal im Dunkeln zeigt es sich, leise leuchtend.

Der Narr


handgemachte Papiercollage (30 x 40 cm).
Beitrag zur Ausstellung „tischlein deck dich II“ der KunstEtagen Pankow (gezeigt zu „art spring Berlin 2018“)

In meiner Kindheit war er der Tisch nicht nur ein Ort der Kommunikation, sondern auch Sinnbild für Tradition & Autorität.  Solange du die Füße unter meinen Tisch stellst, hast du zu tun, was ich sage. Mit dieser väterlichen Haltung bin ich (wie viele meiner Generation) aufgewachsen. In meiner Collage gerät der Tisch in Bewegung. Er wird verrückt und zur Spielfläche zweckentfremdet. Leichtfüßig darf sich der Narr außerhalb der Konventionen bewegen, darf suchen, spielen, wagen & sein eigenes Zentrum sein.

 

wer bin ich?


handgemachte Papiercollage.

Manchmal habe ich das Gefühl, Stückwerk zu sein. Hier ein bisschen erwachsen, da eine große Ecke Kind, ein Streifen uralt, viele Fragezeichen, wenig Antworten, Träume, Ängste & ein Zipfelchen Mut. Manchmal ergibt das ein Ich & manchmal nur Chaos. Heute jedenfalls bin ich mir selbst abhanden gekommen. Oder wachse ich gerade neu?

Abwarten & Teetrinken


handgemachte Papiercollage.

Abwarten & Tee trinken. Viel mehr bleibt mir in meinem aufgeheizten Südseitenatelier zur Zeit nicht übrig. Verlangsamte Gedanken & Handgriffe, vergessene Termine. Unter der trägen Mattigkeit, Unruhe und Sehnsucht nach Regen, Wolken, Wind und Bewegung. Was soll´s, dann eben ab in den See. Lichtgrün und vielleicht ein bisschen kühl. Und einen Ventilator kaufen.