Abschied und Aufbruch


handgemachte Papiercollage.

Ihr Lieben, aus der inoffiziellen mache ich hiermit eine offizielle Blogpause. Brauche ein bisschen Zeit zum Verschnaufen, Innehalten, Zurückblicken & Nachvornschauen. Ich wünsche euch allen eine gute Landung im Jahr 2019, ahoi & bis bald, Ina.

Berührungen

   

handgemachte Papiercollagen (19 x 12 / 16 x 12cm)

Ich möchte mit der Welt in Verbindung sein. Immer wieder neu. Berührbar bleiben, auch wenn es schmerzt. Schützen, was schutzlos ist. Ein Nest bauen für die Welt. Träume hüten, auch wenn ihnen keine Flügel wachsen. Innehalten, wenn der Takt des Müssens mich mitreißt. Der Gewohnheit Momente des Jetzt! entgegenstellen, Lichtpünktchen sammeln und den Mut, ich selbst zu sein.

Himmelsleiter


handgemachte Papiercollage (24 x 33cm).

Manchmal wünsche ich mir eine Leiter, die Himmel & Erde miteinander verbindet. Was nicht heißt, dass ich ganz nach oben will, aber über den Wolkenrand gucken, über mich selbst hinaus, das wär schon was.

Auflösung


handgemachte Papiercollage (24 x 18cm).

Gar nicht so leicht so ein Anfang nach langer Sommerpause. Aufräumen hilft, den Ort anwärmen, mich von anderen inspirieren lassen, im Netz oder Büchern stöbern (aber nicht zu viel), mit der Ateliernachbarin plauschen, rausgucken, klein anfangen, herum spielen, dem Zufall lauschen, Ansprüche vertrösten und mich in einen Zustand der Auflösung träumen. Wie macht ihr das?

Schicksal


handgemachte Papiercollage (10 x12 cm )

Bestimmung, Fügung, Fatum, Geschick, Karma (buddh.), Kismet (islam.), Los, Prädestination, Schickung, Vorherbestimmung, Vorsehung, Zufall.

Können wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen?

Federkleid


Handgemachte Papiercollage (gerahmt).

Mein Federkleid sieht man nicht. Vor der Welt verborgen wächst es in meinem Inneren. Zart, weich und ganz lebendig. Es fühlt sich an wie das pochende Herz eines Vogels. Nur manchmal im Dunkeln zeigt es sich, leise leuchtend.

wer bin ich?


handgemachte Papiercollage.

Manchmal habe ich das Gefühl, Stückwerk zu sein. Hier ein bisschen erwachsen, da eine große Ecke Kind, ein Streifen uralt, viele Fragezeichen, wenig Antworten, Träume, Ängste & ein Zipfelchen Mut. Manchmal ergibt das ein Ich & manchmal nur Chaos. Heute jedenfalls bin ich mir selbst abhanden gekommen. Oder wachse ich gerade neu?

Abwarten & Teetrinken


handgemachte Papiercollage.

Abwarten & Tee trinken. Viel mehr bleibt mir in meinem aufgeheizten Südseitenatelier zur Zeit nicht übrig. Verlangsamte Gedanken & Handgriffe, vergessene Termine. Unter der trägen Mattigkeit, Unruhe und Sehnsucht nach Regen, Wolken, Wind und Bewegung. Was soll´s, dann eben ab in den See. Lichtgrün und vielleicht ein bisschen kühl. Und einen Ventilator kaufen.

Frühlingsrauschen


handgemachte Papiercollage auf Karton.

Da ist er ja, Monsieur Printemps! Und ich bin zurück aus Mas de Vézénobres,  einem wunderschönen & inspirierenden Ort in den Cevennen. In einer ehemaligen Seidenspinnerei aus dem 19. Jahrhundert, wie es sie damals in der Region vielerorts gab, haben Theodor Gentner, Mitbegründer der Camaro-Stiftung , seine Tochter, die Künstlerin Paula Anke und ihr Mann,  Metalldesigner Paul Duc, einen familären Ort der (Lebens)Kunst geschaffen.

Übrigens: Die für die Haltung der Seidenraupen notwendigen Maulbeerbäume hießen in der Region „Goldbäume“,  weil sie großen wirtschaftlichen Ertrag brachten. Die bereits im Mittelalter gepflanzten Esskastanien hingegen „Brotbäume“, da sie die Ernährung der armen Bergbevölkerung & ihrer Tiere sicherten. Brot & Gold, Grundlage & Glanz, für mich eine spannungsvolle Mischung – auch in der Kunst.